1949-1953 Richard-Wagner-Oberschule Leipzig mit Abschluss Abitur
1953-1954 FDJ-Schulgruppenleiterin an der Richard-Wagnerschule
1954 Mitglied der SED
1954-1959 Studium der Philosophie mit Diplom-Abschluss am Institut der KMU, Leipzig (1958 Karl-Marx-Stipendium)
1959-1964 Assistentin im Fachbereich Geschichte der Philosophie
Seit 1957 verheiratet mit Achim Thom, Prof. Dr. phil. habil. und Medizinhistoriker (14.08.1935 - 19.09.2010), Direktor des Karl-Sudhoff-Instituts an der Medizinischen Fakultät der KMU von 1981-1996 - Drei Kinder (1960, 1961, 1964)
1963, Dezember, Verteidigung der Promotion zum Thema: Das theoretische Wesen und die politische Funktion des neuhegelianischen Revisionismus der 20er Jahre unseres Jahrhunderts in Deutschland (unter besonderer Berücksichtigung von Georg Lukács und Karl Korsch) Gutachter: Prof. Dr. Klaus Zweiling, Prof. Dr. Robert Schulz
1964 wiss. Oberassistentin für Geschichte der Philosophie
1964-1969 Habilitationsaspirantin
1969 Berufung zur Dozentin für Dialektischen und Historischen Materialismus (Arbeitsgebiet Geschichte der Philosophie)
1976; Juni, Verteidigung der Habilitationsarbeit: Philosophie als Menschen-kenntnis.Beitrag zur Entstehungsgeschichte der Philosophie Immanuel Kants. Gutachter: Prof. Dr. Helmut Seidel(KMU) – Prof. Dr. Frank Fiedler (KMU) Prof. Dr. Erhard Lange (Friedrich-Schiller-Universität Jena)
1976 Berufung zum Professor für Geschichte der marxistisch-leninistischen Philosophie (Prof. Dr. phil. sc., ab 1990 Prof. Dr. phil. habil.)
1982 Gastprofessur in Santa Clara und Vorträge in Havanna auf Kuba – (fünf Wochen)
1983 Gustav-Hertz-Medaille der KMU
1986-Mai 1991 Direktorin der Sektion marxistisch-leninistische Philosophie (1990 wieder: Institut für Philosophie der Universität Leipzig)
September 1992 Vorruhestand
Spezialwissen: Geschichte der Philosophie der Neuzeit 18. und 19. Jahrhundert (u. a. französische Aufklärung, bes. Jean-Jacques Rousseau, - deutsche Aufklärung, bes. Moses Mendelsohn – Klassische Deutsche Philosophie, bes. Kant, aber auch Fichte, Schelling, Hegel – 19. Jahrhundert: Junghegelianismus, Feuerbach, bes. Theorieentwicklung bei Marx und Engels)
Arbeit in nationalen und internationalen Wissenschaftsgremien:
Als Direktorin „automatisch“: Mitglied des Beirates für Philosophie beim Ministerium und Mitglied des Rates für Philosophie seit 1986
Mitglied des Rates für Marx-Engels-Forschung der DDR seit 1986
Mitglied der Kant-Gesellschaft 1990 – 2000
Mitglied der Internationalen Gesellschaft der Feuerbachforscher seit 1989 bis 2000
seit 1990 Mitglied der Societas hegeliana Internationale - Gesellschaft für dialektische Philosophie, im Vorstand seit 1992 (die Gesellschaft hat sich inzwischen aufgelöst bzw. umgebildet.)
Mitglied der Rosa-Luxemburg-Stiftung 1990 – 2000 (Austritt durch Wegzug nach Mecklenburg; Mitarbeit durch Publikationen auch weiterhin)
Mitglied der Aktionsgemeinschaft FREIER HIMMEL (gegen das Bombodrom in der Ruppiner Heide) Mitglied des Tierschutzvereines Waren e. V.